Wow, es ist ganz schön lange her, seit ich meine letzte Buchvorstellung für euch hatte! Aber wenn ich ehrlich bin, hat mich auch nach „Bob, der Streuner“ und „Spinnenkuss“ nichts wirklich so heftig in seinen Bann gezogen. Es gab noch ein Hörbuch, dass ich wirklich richtig klasse fand, aber hier bin ich mir ehrlich gesagt nicht so sicher, ob der Effekt den die Sprecherinnen beim Lesen erzeugt haben, mich auch im Buch ergriffen hätte.

 Deswegen kommen wir nun zu einer relativ neuen Buchreihe!


1. Inhalt


Maia ist die älteste von sechs Schwestern, die alle von ihrem Vater adoptiert wurden, als sie sehr klein waren. Sie lebt als Einzige noch auf dem herrschaftlichen Anwesen ihres Vaters am Genfer See, denn anders als ihre Schwestern, die es drängte, draußen in der Welt ein ganz neues Leben als Erwachsene zu beginnen, fand die eher schüchterne Maia nicht den Mut, ihre vertraute Umgebung zu verlassen. Doch das ändert sich, als ihr Vater überraschend stirbt und ihr einen Umschlag hinterlässt – und sie plötzlich den Schlüssel zu ihrer bisher unbekannten Vorgeschichte in Händen hält: Sie wurde in Rio de Janeiro in einer alten Villa geboren, deren Adresse noch heute existiert. Maia fasst den Entschluss, nach Rio zu fliegen, und an der Seite von Floriano Quintelas, eines befreundeten Schriftstellers, beginnt sie, das Rätsel ihrer Herkunft zu ergründen. Dabei stößt sie auf eine tragische Liebesgeschichte in der Vergangenheit ihrer Familie, und sie taucht ein in das mondäne Paris der Jahrhundertwende, wo einst eine schöne junge Frau aus Rio einem französischen Bildhauer begegnete. Und erst jetzt fängt Maia an zu begreifen, wer sie wirklich ist und was dies für ihr weiteres Leben bedeutet ...

„Die sieben Schwestern“ läutet eine ganze Serie von Büchern ein, die sich alle um die 6 Adoptivschwestern  Maia, Ally (Alkyone), Star (Asterope), CeCe (Celaeno), Tiggy (Taygeta), Elektra und irgendwie auch um die geheimnisvolle Merope dreht. Direkt am Anfang erhält der Leser eine Übersicht mit diesen Namen, wobei hinter "Merope" in Klammern (fehlt) steht. Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich direkt auf dieser Seite beim durchblättern dachte, es wäre ein Fantasy-Roman. Die Inhaltsangabe ließ auf einen historischen Roman schließen, aber die Namen? Was steckte dahinter? Inkarnationen? Und wieso fehlt ein von ihnen? Man doch eigentlich kein Kind verlieren. Oder vielleicht doch? Müsste es dann nicht "verschollen" oder "verschwunden" heißen?

Du siehst, noch bevor ich eine einzige Zeile las, hatten sich tausende von Fragen in meinem Kopf gesammelt - und das schaffen wirklich nicht viele Autoren heutzutage *grins*.

Der Anfang hatte auch tatsächlich etwas geheimnisvolles und magisches an sich, denn direkt in den ersten Kapiteln erfährt man mehr über das Leben der Schwestern, die in einer Art Märchenschloss aufgewachsen waren. Ihr Vater starb zufällig bei dem allerersten Urlaub, den Maia sich seit Jahren gönnte - und wurde von mysteriösen Umständen begleitet. Unsere Protagonistin ruft alle Schwestern zu einer Gedenkfeier und Testamentseröffnung zusammen. Bei dieser eröffnet der Anwalt ihres Vaters jeder von ihnen die Möglichkeit, ihren Geburtsort zu finden, mithilfe von Briefen, kleinen Hinweisen und einer Armillarsphäre, auf der die Koordinaten für jeden von ihnen stehen...

Dass die Geschichte laut Aussage der Autorin auf der Saga von den Plejaden basiert, machte es ganz besonders reizvoll für mich. Ich liebe sowas total, ich finde Interpretationen von Sagen und Märchen immer sehr spannend.


2. Der Aufbau


Bisher folgen die Bücher immer dem gleichen Schema:
Im ersten Teil des Buches wird über die Zeitspanne weniger Wochen berichtet: Den Anfang macht die Zeit kurz vor dem Tod Pa Salts und endet mit dem ersten „Rückblick“. Eingeleitet wird der Rückblick in Maias Fall zuerst durch ein paar alte Briefe, die ihr übergeben werden, und ab dem Zeitpunkt wo die Gegenwarts-Maia diese anfängt zu lesen, werden wir zurück in die Vergangenheit gebracht. Das passiert ca. nach dem 1. Viertel des Buches, das heißt erst ab Seite 109 wird die Geschichte von Bel erzählt, einer Vorfahrin Maias. Die Erzählung aus den Briefen nimmt auch wieder etwa ein Viertel des Buches ein, mit dem Ende der Erzählung sind wir auch am Ende der Briefe angelangt. Von hier aus geht Maia dann weiter auf die Suche nach mehr Informationen...
Insgesamt hat das erste Buch einen Umfang von etwa 544 Seiten, Wobei meine Ebook-Verson komischer weise viel weniger hat. Ich habe nicht das Gefühl, dass etwas von ihrer Story fehlt oder so, es ist alles da (bis hin zu Danksagung und Ausblick auf das nächste Buch) also wird mein Reader da wohl einfach am spacken sein. Der letzte Teil des Buches enthält knapp 100 Seiten mit der Aussicht auf Allys Geschichte, Anmerkungen der Autorin, Danksagung und der Bibliografie, in der nochmal die historischen Grundlagen nachgeforscht werden können.
Die Sprache ist sehr einfach gehalten, was es auch ungeübten Lesern einfach macht, damit zurecht zu kommen. Ich finde es toll, wenn man nicht so mit Fachworten umsich wirft - aber dieser Punkt ist für viele, die schwerere und tiefere Lektüre suchen, bestimmt kritisch zu sehen. Ich würde mich jetzt nicht als Anfängerin von solchen Reihen bezeichnen, aber es ist die erste von dieser Autorin und ich bin gespannt, wie die Story weiterhin verläuft!


3. Was das Buch so lesenswert macht


Ich bin ganz ehrlich: Normalerweise mag ich keine Bücher, in denen es Zeitsprünge gibt. Und ohne meine Mama und meine Schwester, die das Buch beide super fanden, hätte ich es nicht gelesen. Aber Manchmal muss man eben etwas „wagen“ ;) Der Charme liegt meiner Meinung nach zum einen darin, dass hier nicht diese typischen 2 Erzählebenen heraus gekramt werden, sondern dass es immer noch kleine Hinweise auf das nächste Buch und die „gesamte Geschichte“ erhalten. Mit Maia, die in einer Art Kurzschluss-Panik-Reaktion ab nach Rio verduftet wird eine tolle Heldin kreiert die immer mehr über sich selbst lernt und auch überrascht. Dass die Vergangenheits-Szenen immer mit entsprechenden Stellen wie einem Brief oder einer Unterhaltung ein- und ausgeleitet werden, ist wirklich toll gelöst. Ich finde nichts blöder, als mehrere parallel erzählte Handlungsstränge, die nichts miteinander verknüpft. Das ist künstlerisch sehr wertvoll und läd (mich) zum weiterlesen ein.

Der andere Part, der dieses Buch (oder die Reihe) so lesenswert macht, ist das schon erwähnte „Gesamtkunstwerk“. Ich brenne darauf zu wissen, was Pa Salt noch für seine Mädels in petto hat (und de ein oder andere Idee zu seiner Person habe ich auch!), da sich seine Hinweise zu ihrer Herkunft nicht auf den direkten Geburtsort oder ihre leiblichen Eltern beziehen. Vielmehr ist es so, als wollte er jeder von ihnen eine Geschichte zeigen, die noch so viel mehr zu bieten hat! Es gilt für jede von ihnen, eine ganze Welt neu zu entdecken und doch werden sie alle mit Bruchstücken zur Lösung einer ganz anderen Art von Rätseln konfrontiert. Denn nicht nur die großen Fragen „Wer war Pa Salt“, „Wieso gibt es keine 7. Schwester“ und „Was geschah wirklich am Todestag“ wird immer wieder zu den Rätseln der Schwestern geleitet. In Maias Geschichte werden z.B. Fragen zu Allys Verhalten gestellt, die sich erst in ihrer eigenen Geschichte offenbaren und genau das hält jemanden wie mich extrem bei der Stange.

Unter dem Hashtag #WhoIsPaSalt kann man übrigens viele interessante Storys finden, wie sich die Leserschaft denn den Herrn von Atlantis vorstellt ;)

Ich weiß jetzt schon, dass mir einige der Schwestern sympathischer sind als andere, aber trotz allem werde ich wohl die nächsten 5  noch verbleibenden Buch lesen. Teil zwei, „Die Sturmschwester“, bezieht sich auf Ally und ist schon im Handel erhältlich, während Teil 3 „Die Schattenschwester“ die Geschichte von Star enthält, auf die ich wirklich unglaublich gespannt bin!

Lucinda Riley sagte mal, dass ihr Mann der einzige Mensch außer ihr sei, der den Inhalt des letzten Buchen kennen würde - und der hätte es inzwischen vergessen. Ich musste so schmunzeln, denn das passt auch genau auf das, was mein Herr Freund zu meinem Blog behalten kann... :‘D

Wer das Buch bereits gelesen hat, kann auf der deutschen Webseite von Lucinda Riley  noch mehr Hintergrundinformationen erfahren! Wie sie auf die Charaktere gekommen ist, welchen persönlichen Bezug sie zu den Orten und Schwestern hat und noch viel mehr. Zu jedem Buch wird es eine kleine Fragerunde geben die veröffentlicht werden soll, was ich wirklich fabelhaft finde! Ich weiß noch genau, wie ich mich nach Harry Potter durch das Harry Potter Wikia geklickt habe... hach ja! Meiner Meinung nach ein besonders schönes Schmankerl der Autorin an ihre Leser.
Hello meine Liebe!
Weil es hier in letzter Zeit so still gewesen ist, bekommst du heute mal einen kleinen Einblick in das Mädchen hinter dem Spiegel ;) Ab Freitag folgen wieder in regelmäßigen Abständen meine Beiträge online :) Um wieder "rein zu kommen" ist es heute auch nur ein bisschen geschreibsel.
Warum ich mich so lange nicht gemeldet hab lag einfach darin, dass ich noch nicht "meinen Rhythmus" beim Veröffentlichen gefunden habe und dazu dann einfach ein mega Tief folgte. Gerade versuche ich, mich da selbst wieder ein bisschen heraus zu holen und da du das hier liest, scheint es auf den ersten Blick auf zu klappen! :) So, jetzt aber los hier:

11 random facts about me!

1. Meine allererste Lieblingsfarbe war rot, aber nur weil meine Schwester blau toll fand und ich nicht das selbe nehmen wollte.

2. In der 6. Klasse 'warb' ein Junge um mich, mit der Hilfe einer Freundin die ihm sagte, was ich mochte. Er schenkte mir Pferdeohrringe mit rotem Steinchen drin. Meine Lieblingsfarbe war damals zu der Zeit aber lila und ich liebte Delfine - ich habe es nicht übers Herz gebracht ihm das zu sagen! :D

3. Generation Pokemon - gelbe Edition!

4. Meine kleine Schwester ist 9 Jahre jünger als ich, meine große 1,5 Jahre älter.

5. Ich wollte immer unbedingt nach Hamburg ziehen um da Kunst zu studieren, aber jetzt finde ich die Stadt total doof.

6. Meine Pflanzen sind nicht tot, sie wachsen knusprig!

7. Ich wünschte, Menschen würden Winterschlaf halten können.

8. Mein Blogname stammt daher, dass ich früher immer bis tief in die Nacht auf war und vorm Spiegel Make-Ups und Augenbrauen zupfen geübt habe. Tagsüber wurde ich zu oft gestört weil ich mir lange mit meiner Schwester ein Zimmer teilte.

9. Außerdem kann ich problemlos bis Morgens durchlesen, aber bei Parties halte ich meistens kaum bis halb 1 durch.

10. Mich einen Morgenmuffel zu nennen wäre eine schamlose Untertreibung.

11. Ich hab in der 10. Klasse das erste Mal eine richtig schlechte Note in Kunst bekommen. Wir sollten eine Person malen, dann das Bild zerschneiden und die Schnipsel wieder durcheinander auf eine Pappe kleben. Aber ich fand mein Bild so schön, dass ich es erst zerschnitt, als meine Lehrerin drohte mir eine 6 zu geben (ich stand glatt auf 1 in dem Jahr). Und natürlich habe ich es auch wieder exakt so zusammen geklebt wie es vorher war! (Ich alte Rebellin, Katniss wäre stolz gewesen :'D)

Sooo ich hotte du konntest ein bisschen unnützes Wissen über mich sammeln und ich bin nicht die einzige, die irgendwie mal eine Pause gebraucht hat. Wenn du ein paar Tipps hast, wie man solche kreaTIEFs am besten überwindet, (vielleicht sogar in einem Post auf deinem Blog?) dann schreib mir doch einfach in die Kommentare :)

LG
Nessa

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