Hello meine Liebe!

Nachdem der Post "6 Tipps gegen schlechte Tage" so gut angekommen ist, wollte ich eine Art Update davon machen. Viele haben in den Kommentaren ihre eigenen Tipps geteilt, um ihre Laune zu verbessern und das fand ich so toll, dass es einen zweiten Teil sozusagen gibt. Mir hat das schreiben von dem letzten Post unglaublich viel Spaß gemacht, denn alleine an die Tipps zu denken hat mich gleich viel besser fühlen lassen. Ich hoffe, du verstehst was ich meine? :)
Ich brauche gerade auch einen kleinen Stimmungs-Aufheller, denn irgendwie läuft in den letzten Tagen alles schief. Überstunden kurz vorm Urlaub, dann hat Ikea nicht alle Teile von meinem neuen Kleiderschrank geliefert und gerade vorhin trank ich einen Smoothie zum Frühstück und was passiert? Plastiksplitter sin drin! Natürlich dachte ich direkt, das sei von meinem Mixer, aber nein. Da ist alles an seinem Platz, nichts gesplittert oder abgebrochen... Es muss also leider aus den gefrorenen Früchten stammen :( Jetzt habe ich zum einen Angst und zum anderen nichts zu essen. GRRR! (Geil, jetzt donnerts auch noch! Was ist das denn bitte für ein Morgen?!)
Also schauen wir doch mal, was für kleine Tipps jetzt helfen können...

1. Let the MUSIC play!

Seien wir mal ehrlich, mit Musik ist alles besser. Aktuell höre ich am liebsten die Sommer-Playlisten bei Spotify, ganz vorne mit dabei ist hier dann "Can't Stop Feeling" von Justin Timberlake und "Wherever I go" von One Republic. Bei beiden bekomme ich direkt richtig gute Laune, doch das ist natürlich immer Geschmackssache. Auf YouTube finde ich den Kanal "Digster POP" mega, weil hier immer neue Songs gespielt werden. Bis auf wenige Ausnahmen finde ich die Musikwahl großartig :)

2. Bekenn Farbe

Die Farbe Grün hat eine positive, relaxende Wirkung auf uns Menschen. Das ist wissenschaftlich sogar bewiesen, denn wer zum Beispiel beim Lernen von grün umgeben ist, kann sich im Schnitt besser konzentrieren und konnte das gelernte besser Abrufen. Aber bei diesem schlechten Wetter (es geht gerade mal eben die Welt unter) habe ich natürlich auch keine Lust darauf mich raus zu bewegen.


3. Geteiltes Leid...

... ist bekanntlich halbes Leid. Viele schwören darauf, bei schlechter Laune mit ihren Lieblingsmenschen zu telefonieren oder auf einen Kaffee zu treffen, Und, was soll ich sagen? Auch meine Besten schaffen es immer, mir (manchmal auch ungewollt) ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern!

4. Eine gute Tat am Tag

Wenn wir anderen Menschen helfen, dann fühlen wir uns besser. Egal ob wir unser Gewissen ein bisschen erleichtern wollen, einfach "etwas tun müssen" oder Mitleid haben. Meine Beste geht zum Beispiel manchmal zum Vorlesen für Flüchtlings- oder Waisenkinder und mein Herr Freund kann manchmal einfach nicht an Obdachlosen vorbei gehen, ohne ihnen was zum Trinken doer Essen da zu lassen. Ich selbst gebe am Meisten bei Straßenmusikern und kaufe deren CDs oder lasse ein bisschen Kleingeld da, denn Musik lässt mein Herz einfach hüpfen. Allerdings muss ich gestehen, dass ich nicht viel für die Menschen übrig habe, die richtig penetrant um Mitleid herrschend auf der Straße sitzen oder stehen und darauf warten, dass jemand ihnen Geld gibt. Klar, es ist traurig und tragisch, aber irgendwie habe ich einfach nicht das Gefühl, ihnen damit zu helfen. Aber nachdem ich das Buch "Bob, der Streuner" gelesen hatte, hat sich mein Blick auf jeden Fall in Bezug auf die Zeitungsverkäufer geändert. In dem Buch wird beschrieben, dass Obdachlose mit dem Verkauf versuchen, wieder aus eigener Kraft auf die Füße zu kommen. Wer also etwas Klimpergeld übrig hat, kann beim nächsten Einkauf ja die 50 Cent in neuen Lesestoff investieren ;) Gute Laune inklusive!

5. Something old, something new, something borrowd, something blue

Dieser kleine Spruch gibt eigentlich alle Dinge an, die eine Braut bei ihrer Hochzeit tragen sollte. Aber genau diese Themen machen glücklich! Krame das Lieblingsspiel deiner Kindheit heraus (kennst du noch "Wer ist es" oder "Jenga"? :)) und veranstalte einen Spieleabend. Oder gönn dir etwas neues, was du dir sonst nicht holen würdest. Diese neue Tasche oder der teure Friseur steht doch schon lange auf der Liste... ;) Zum Thema "Leihgabe": Schnapp dir deine Freundinnen und leiht euch in der (online)Videothek dich einfach ein paar Filme aus! Und zu guter letzt: Wie wäre es mit einem Besuch am See? Oder ein Kurztrip ans Meer? Wenn du dich draußen auf einer Decke unter den blauen Himmel legst und nach Wolkenbildern suchst, schlägst du direkt zwei Fliegen mit einer Klappe ;)

Was ich damit sagen will: Nimm dir diesen Spruch doch einfach als Inspiration und interpretiere alt, neu, geliehen und blau wie es dir gerade passt! Irgendwas fällt dir bestimmt ein, das beste daran: Kreativität hebt sofort die Laune!

6. Fernweh aktivieren

Heute Abend nach Portugal, aber bevor es so weit war habe ich mich um meine Laune zu verbessern immer mit den Reiseplänen beschäftigt. Jetzt gerade surfe ich auch ein bisschen im Netz, um mich selbst so kurz vor der Reise noch inspirieren zu lassen. Wenn du in absehbarer Zeit keinen Urlaub geplant hast, dann kannst du dir über AirBNB beispielsweise auch Trips oder Reisen auf eine Wunschliste packen. Ich habe eine ganze Reihe von wunderschönen Unterkünften auf der ganzen Welt, die ich irgendwann mal hoffentlich besuchen kann. In Australien sind wir beispielsweise in diesem tollen Zimmer hier gewesen und es sah genau so aus wie auf den Fotos! Hach ja... habe ich erwähnt, dass ich gerade irgendwie bei Unterkünften auf Malta gelandet bin? Das Land hat mich einfach :') Ich fühle jetzt schon die Sonne auf meinen armen und das Wasser an den Füßen... hach ja...


Bonustipp:
Als ich noch bei meinen Eltern gewohnt habe, begann ich irgendwann besonders tolle Erinnerungsstücke an meine Wand zu pinnen, die ich von meinem Bett aus am beste sah. Das waren Fotos, Karten, kleine fetzen Papier mit lustigen Sprüchen aus dem Unterricht. Kleine Zeichnungen, Schmuckanhänger, Konzert- und Kinokarten... eben alles mögliche, das ich in irgend einer Weise da fest machen konnte. Es klingt vielleicht ein bisschen verrückt, aber jedes Mal, wenn ich besonders traurig war, brauchte ich bloß aufschauen. Und dann habe ich automatisch an all die tollen Situationen denken, die ich schon erleben durfte. Mit einem Mal war alles andere dann nicht mehr so schlimm, denn ich wusste wieder: Das wird schon wieder.

Ich hoffe, diese Tipps helfen dir ein bisschen :)
LG
Nessa


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